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FakultätGender und Diversity
Forum Gender und Diversity

Gender- und Diversity-Tag

Dialog- und Austauschforum an der Naturwissenschaftlichen Fakultät

Für Nachwuchsforschende, Studierende, Lehrende und Beschäftigte in Technik und Verwaltung bietet der Gender- und Diversity-Tag einen Raum, die eigene Karriere  zu reflektieren und zu diskutieren – im Kontext der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, der zunehmenden Internationalisierung und der aktuellen Bedingungen an der Fakultät/LUH. Es gilt, künftige Handlungsfelder und neue Perspektiven zu erschließen.

Der Gender- und Diversity-Tag soll den Kulturwandel innerhalb der Naturwissenschaftlichen Fakultät fördern, um Änderungsprozesse anzustoßen und zu sensibilisieren, wo immer es nötig ist, damit an der Fakultät Gendergerechtigkeit und kulturelle Vielfalt überzeugend umgesetzt und gelebt werden.

WOZU IST EIN GENDER- UND DIVERSITY-TAG GUT?

  • Dialog- und Reflexionsräume für verschiedene Zielgruppen zu wechselnden, aktuellen Themen eröffnen
  • Teilnehmende erleben individuelle Diversitäten und Gemeinsamkeiten im themenbezogenen Austausch
  • Netzwerke und Kontakte zur gegenseitigen Unterstützung knüpfen
  • Solidarität miteinander stärken
  • Handlungsfelder auf der persönlichen und institutionellen Ebene erschließen
  • Impulse für eine zielgruppengerechte Gleichstellungsarbeit setzen sowie Vielfalt und Chancengleichheit in der Naturwissenschaftlichen Fakultät fördern

IMPULSE FÜR GENDERGERECHTIGKEIT UND VIELFALT

Wandel braucht Teilhabe. Der Gender- und Diversity-Tag ist ein Dialog- und Austauschforum an der Naturwissenschaftlichen Fakultät, das allen Interessierten offen steht. Wir laden in regelmäßigem Rhythmus dazu ein, aktuelle Fragen der Gender- und Diversitätsforschung zu diskutieren.

Archiv unserer Themen

  • 2021 | Wie unterbewusste Verhaltensmuster meine Karriere beeinflussen

    Wie sehr unbewusste Verhaltensweisen die Karriere beeinflussen, zeigen Dr. Devasmita Chakraverty (IIMA, Indien) und Prof. Dr. Marc Lerchenmüller (Universität Mannheim) anhand von wissenschaftlichen Studien aus unterschiedlichen Perspektiven auf. In ihren Impulsvorträgen fokussieren die beiden Wissenschaftler einmal auf das „Impostor Syndrome“ (Chakraverty) und seine gravierende Wirkung sowie auf das „Gender Citation Gap“ (Lerchenmüller).

    Darüber hinaus bieten interaktive Reflexionsrunden und Kurz-Workshops den Teilnehmenden des Gender- und Diversity-Tags die Möglichkeit, die spannenden Studienergebnisse zu diskutieren. Dies gibt den Teilnehmenden Raum, ihre Gedanken und Ideen mit Bezug auf den eigenen universitären und wissenschaftlichen Alltag auszutauschen. Angeleitet und betreut werden die Workshops von Expertinnen und Experten mit dem Team der Gleichstellungsbeauftragten der Naturwissenschaftlichen Fakultät. Die Ergebnisse werden im abschließenden Plenum vorgestellt und diskutiert.

    Schwerpunkte

    • Gender und Diversity im Alltag von Wissenschaft und Studium
    • Impostor Syndrome / Impostor Phenomenon
    • Wer wird zitiert? Geschlechtsspezifische Unterschiede bei wissenschaftlichen Publikationen
    • Gleichstellung und Handlungsmöglichkeiten zur besseren Umsetzung (best practice)

  • 2022 | Dimensionen von Diversität

    Unser diesjähriges Ziel ist es, für drei hoch aktuelle Themen der Gender- und Diversitätsforschung zu sensibilisieren: In Kooperation mit ArbeiterKind.de beschäftigen wir uns mit der Situation von Studierenden der ersten Generation im Universitätsalltag. Themenspezifische Erfahrungsberichte werden dabei durch informative Workshops in Kleingruppen ergänzt.
    Der zweite thematische Schwerpunkt liegt auf queerer Identität und sexueller Diversität (LGTBIQA+). Unter Einbezug aktueller Forschungen aus den Gender Studies sowie aus Erfahrungsberichten soll die Wichtigkeit körperlicher und sexueller Vielfalt und Eigenbestimmung im Universitätsalltag verdeutlicht und unterstützt werden.
    Ein abschließender Themenblock zu Migrationserfahrungen und Internationalität komplettiert das Programm. Hierbei soll in Bezug zu den ersten beiden Themenbereichen auch die Rolle von Intersektionalität beleuchtet werden.

    Schwerpunkte

    • Dimensionen von Diversität: Faktenlage im Alltag von Wissenschaft und Studium
    • Studierende/Promovierende der ersten Generation
    • Queer /LGBTIQ+
    • Internationalität: Migrations- und Rassismuserfahrungen
    • Handlungsmöglichkeiten zur besseren Umsetzung (best practice)