Erdkunde (M. Ed.)

Die Geographie in der Schule ist selbstverständlich eine andere als die in der Wissenschaft. Durch ihren lernerspezifischen Bezug muss sie lebensweltbezogen ausgerichtet sein und bestimmte Fähigkeiten bzw. Kompetenzen vermitteln, die zur Persönlichkeitsentwicklung beitragen. Geographie bzw. Erdkunde als Schulfach dient dazu, die Welt zu erschließen, d. h. Mensch-Umwelt-, Mensch-Mitwelt- und Mensch-Inwelt-Beziehungen zu erkennen und zu reflektieren. Diese Zielrichtung fordert dazu heraus, immer wieder Fachgrenzen zu überschreiten, um aktuelle Fragestellungen zu beantworten und im Zusammenhang mit (alltäglichen) Entscheidungsprozessen und ethischem Urteilen (Selbst-)Reflexionsprozesse anzustoßen. Aufgrund der Komplexität des geographischen Wissens ist Vollständigkeit und Abgeschlossenheit der inhaltlichen Fokussierungen nicht möglich. Dies gilt um so mehr, wenn auch ethische Reflexionen notwendig bzw. Wertesysteme kritisch zu hinterfragen sind, vor allem im Kontext einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Klammer der geographischen Bildung wird daher in Konzepten gesucht, die wesentliche Denkweisen, Vorstellungen, Werthaltungen und Bedeutungszuweisungen herausstellen. Neben einem Bezug zu den Bildungsstandards im Fach Geographie und den Kerncurricula Erdkunde für Niedersachsen werden im Masterstudiengang auch ausgewählte Schlüsselkonzepte der Kultur-/Sozialgeographie vertieft (u.a. space, place, scale, emotional und everyday geographies). Diese Konzepte können helfen, individuelle Raumwahrnehmungen und -konstruktionen zu reflektieren.

  • Qualifikationsziele

    Fachwissenschaftliche Qualifikationsziele

    Die Studierenden erhalten einen vertieften Einblick in praktische Fragestellungen der physischen Geographie und der Humangeographie und in deren wissenschaftliche Bearbeitung.

    Fachdidaktische Qualifikationsziele

    Die Schulung von Reflexivität als wichtiger Fählgkeit zu einer kritischen Raumanalyse steht im Fokus des Masterstudiengangs. Anhand variierender Raum- und Fallbeispiele werden dazu Zugänge des forschenden Lernens genutzt mit dem Ziel, eigene relevante Fragestellungen entwickeln zu können.

    In den Lehrveranstaltungen des Moduls D.3 werden theoretische Hintergründe wissenschaftspropädeutischen Arbeitens und forschenden Lernens in der Schule kennengelernt. Diese werden projektartig angewendet, indem exemplarisch Exkursionen oder Workshops entwickelt und mit einer Schulklassen erprobt werden.

    Darüber hinaus soll eine Vorstellung für eigenes empirisches Vorgehen im Rahmen einer geographiedidaktischen Masterarbeit vermittelt und anhand eines konkreten, gemeinsam gewählten Themas und empirischen Vorgehens in Ansätzen erprobt werden. Um zudem einen Einblick in geographiedidaktische Forschung zu ermöglichen, werden ausgewählte Forschungsarbeiten in ihrer inhaltlichen Schwerpunktsetzung sowie ihrer methodischen Vorgehensweise thematisiert und reflektiert.

    Im Modul D.4 steht die konkrete Planung und Strukturierung von Unterrichtssequenzen und Unterrichtsstunden im Vordergrund. Im Vorbereitungsseminar werden dazu wichtige Grundlagen der Unterrichtsplanung wiederholt und vertieft. In der vorlesungsfreien Zeit können diese im Rahmen des fünfwöchigen Fachpraktikums angewendet werden, indem selbstständig Unterrichtsstunden konzipiert und durchgeführt werden.

AUFBAU DES STUDIUMS: PFLICHT-, WAHLPFLICHT- UND ZUSATZMODULE

Erstfach und Zweitfach im LG

Kombination aus zwei Studienfächern im Master­studiengang Lehramt an Gymnasien

Modulhandbuch

Erdkunde (M. Ed.)

Im Master Lehramt an Gymnasien studieren Sie fachwissenschaftliche, fachdidaktische und bildungswissenschaftliche Module.

  • Fachwissenschaftliche Module (Erstfach Geographie)

    Im Erstfach Geographie haben Sie den ganz überwiegenden Teil der fachwissenschaftlichen Module der Geographie bereits in der Bachelorphase besucht (Grundlagen und weiterführende Module). Im Masterstudium beschäftigen Sie sich daher stärker mit den fachwissenschaftlichen Modulen Ihres Zweitfaches.

  • Fachwissenschaftliche Module (Zweitfach Geographie)

    Im Zweitfach Geographie haben Sie an der LUH nur die fachwissenschaftlichen Grundlagen der Geographie studiert. Sie belegen in der Masterphase die weiterführenden fachwissenschaftlichen Module. Dabei bestimmen Sie selbst, ob Sie Ihren Schwerpunkt auf Physische Geographie oder Humangeographie legen. Aus beiden Bereichen müssen Sie jedoch eine gewisse Anzahl an Leistungspunkten vorweisen.

  • Fachdidaktische Module

    Egal, ob Sie Geographie als Erst- oder Zweitfach studieren: der fachdidaktische Anteil ist immer gleich groß (Module D.3, D.4 und G.7.

     

     

  • Bildungswissenschaftliche Module

Prüfungen: Termine, Anmeldung und Informationen

Über die Prüfungstermine in den gewählten Modulen informieren Sie sich bitte in den jeweiligen Veranstaltungen.

Melde- und Prüfungszeiträume, Online-Services, Hinweise und Vordrucke
Ansprechpartner in Prüfungsangelegenheiten

Mobilität – Studieren im Ausland

Mobilität im Studium

Auslandsaufenthalt

1- oder 2-semestrige Studienaufenthalte, Austauschprogramme und Kooperationen mit Partnerhochschulen der Naturwissenschaftlichen Fakultät

Ein Auslandsaufenthalt ist nicht verpflichtend vorgesehen; wird aber durchaus als sinnvoll erachtet. Über entsprechende Möglichkeiten informieren die u.g. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben einem Studienaufenthalt im Ausland werden insbesondere freiwillige Praktika an Schulen in anderen Ländern empfohlen.

Studienabschluss

  • (optional) Abschlussarbeit

    Wo gibt es Informationen/Vorschläge zu Abschlussarbeiten: Hinweise oder Verlinkungen zu Instituten.

    Schön, dass Sie neugierig reinschauen, obwohl hier ja eigentlich noch gar kein richtiger Text steht, sondern nur der sogenannte Blindtext. Der aber soll Ihnen diesmal mehr Spass machen als das „Eiriseididum“ oder das „Kisuaheli omryx nomryx“ oder dieses „Iam quanto minoris constat haec felicitas accessio!“ oder „In general, bodytypes are measured in the typographical point size“.

  • (optional) Weiterführende Masterstudiengänge

    Schön, dass Sie neugierig reinschauen, obwohl hier ja eigentlich noch gar kein richtiger Text steht, sondern nur der sogenannte Blindtext. Der aber soll Ihnen diesmal mehr Spass machen als das „Eiriseididum“ oder das „Kisuaheli omryx nomryx“ oder dieses „Iam quanto minoris constat haec felicitas accessio!“ oder „In general, bodytypes are measured in the typographical point size“.
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    Verlinkung!

  • Berufsfelder

    Schön, dass Sie neugierig reinschauen, obwohl hier ja eigentlich noch gar kein richtiger Text steht, sondern nur der sogenannte Blindtext. Der aber soll Ihnen diesmal mehr Spass machen als das „Eiriseididum“ oder das „Kisuaheli omryx nomryx“ oder dieses „Iam quanto minoris constat haec felicitas accessio!“ oder „In general, bodytypes are measured in the typographical point size“.
    Dieser Blindtext will Ihnen nämlich dreierlei sagen: Erstens will er den Texter entschuldigen – tut uns leid, aber es war einfach unmöglich, das Ding gestern Nacht noch exakt auf Länge runterzuschreiben. Das Briefing, Sie wissen schon. Schwieriges Thema.

    Link zu allgemeinen Infos/Verteilerseite: Nach dem Studium

AM STUDIENGANG BETEILIGTE INSTITUTE UND EINRICHTUNGEN

Studiengangskoordination und Fachberatung

Fachrichtung Humangeographie

Dr. Angela Imhoff-Daniel
Studiengangskoordination
Adresse
Schneiderberg 50
30167 Hannover
Gebäude
Raum
315
Adresse
Schneiderberg 50
30167 Hannover
Gebäude
Raum
315

Fachrichtung Physische Geographie

Dr. rer. nat. Jens Groß
Studiengangskoordination
Sprechzeiten
dienstags 9.00 - 11.00 Uhr
Adresse
Schneiderberg 50
30167 Hannover
Gebäude
Raum
329
Adresse
Schneiderberg 50
30167 Hannover
Gebäude
Raum
329

Fachrichtung Didaktik der Geographie

Prof. Dr. Christiane Meyer
Sprechzeiten
Dienstag, 13:00 bis 14:00 Uhr
Adresse
Am Kleinen Felde 30
30167 Hannover
Gebäude
Raum
339
Adresse
Am Kleinen Felde 30
30167 Hannover
Gebäude
Raum
339
Je nach Fragestellung stehen Ihnen verschiedene Personen mit Rat und Tat zur Seite: