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Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung an der Naturwissenschaftlichen Fakultät

Interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung an der Naturwissenschaftlichen Fakultät

Die 17 Nachhaltigkeitsziele, die von den Vereinten Nationen 2015 definiert wurden, sollen Aspekte aus Ökonomie, Soziales und Ökologie vereinen und somit eine nachhaltige Entwicklung voranbringen. Mit ihrer Forschung und Lehre spielen Universitäten hier eine wichtige Rolle.
Aus den verschiedenen Fakultäten der Leibniz Universität Hannover stellen Forschende jetzt ihre Themen zur Nachhaltigkeitsforschung im aktuellen Unimagazin vor, Ausgabe 1|2 von 2021. Auch die Naturwissenschaftliche Fakultät ist an vielen interdisziplinären Projekten beteiligt. Professor Hans-Peter Braun vom Institut für Pflanzengenetik ist Vorsitzender der Senats-AG Nachhaltigkeit; gemeinsam mit Professorin von Haaren erläutert er, was Nachhaltigkeit bedeutet und welche Ziele und Visionen sich die Leibniz Universität für ihre Gesamtstrategie 2031 gesetzt hat [Unimagazin 1|2–2021, S. 74].

Beteiligung der Naturwissenschaftlichen Fakultät

Das Institut für Physische Geographie und Landschaftsökologie und das Institut für Geobotanik forschen zusammen mit dem Institut für Umweltplanung zum Thema Ökosystemleistungen. Diese Leistungen, die von sauberem Wasser bis zur naturbasierten Erholung reichen, sind eng mit den 17 Zielen der UN verknüpft. Die drei Institute analysieren unter anderem Landschaftsstrukturen und Biodiversität, um diese zu bewerten und zukunftsfähige Modelle entwickeln zu können.

Am Institut für Bodenkunde werden die Folgen des Klimawandels an Permafrostböden untersucht. Es wird zu Möglichkeiten geforscht, wie bei der Düngung von Agrarflächen der schädliche Stickstoffverlust an die Umwelt minimiert werden kann.

Ein wichtiges Thema der Nachhaltigkeitsziele ist auch die Ernährung. Sie hat nicht nur Einfluss auf die Gesundheit, sondern auch auf Ökonomie und Ökologie. Das Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung untersucht verschiedene Ernährungsformen sowie die Wirkungsmechanismen und potentiellen therapeutischen Anwendungen von gesundheitsfördernden Lebensmittelinhaltsstoffen.

Neben der Forschung kommt auch der Lehre eine zentrale Bedeutung zu: Das Institut für Didaktik der Naturwissenschaften bereitet seine Lehramtsstudierenden darauf vor, Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung zu vermitteln. Eine Lehramtsstudentin mit Studienfach Geographie berichtet im Magazin von einem Seminar, wo sie sich mit den Nachhaltigkeitszielen und den Möglichkeiten an der LUH beschäftigt hat.

„Mission 2031: Zukunft denken – nachhaltig handeln“

Bis zum 200. Jubiläum der Leibniz Universität im Jahr 2031 hat sich die LUH zur Klimaneutralität verpflichtet. Maßgeblich an der Umsetzung beteiligt ist die Senats-AG Nachhaltigkeit, die wichtige Anregungen und Lösungen für die Bereiche Klimaschutz, Energie und Nachhaltigkeit liefert.
Der gesamte Überblick zur Leibniz Universität findet sich im aktuellen Unimagazin 1/2–2021 und auf den Informationsseiten der LUH zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz.