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Für eine nachhaltige Zukunft: ESP-Weltkonferenz tagte an der Leibniz Universität

Für eine nachhaltige Zukunft: ESP-Weltkonferenz tagte an der Leibniz Universität

Ökosystemleistungen (Englisch: Ecosystem services) beschreiben die vielfältigen wertvollen Güter und auch nicht materiellen Nutzen, welche die Menschheit von der Natur erhält. Hierzu gehören neben Nahrung, sauberem Wasser oder Holz auch regulierende Leistungen wie Bestäubung, Erosionskontrolle oder Flutschutz sowie kulturelle Leistungen wie Erholung und Landschaftsästhetik. Das Motto der Konferenz lautete „10 years advancing ecosystem services science, policy and practice for a sustainable future“ und wurde federführend vom Institut für Physische Geographie und Landschaftsökologie (Prof. Dr. Benjamin Burkhard) gemeinsam mit dem Institut für Umweltplanung und der ESP organisiert.

Insgesamt 785 Teilnehmende aus 66 verschiedenen Ländern nahmen an der 10. Weltkonferenz der Ecosystem Services Partnership (ESP) teil, die vom 21.10. bis zum 25.10.2019 in Hannover stattfand. Sprecherinnen und Sprecher waren u.a. Dr. Christiane Paulus (BMU), Dr. Klaus Töpfer (ehemaliger UNEP Exekutivdirektor und ehemaliger Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit), Prof. Dr. Robert Costanza (einer der „Urväter“ des Ökosystemleistungsansatzes; Australian State University), Prof. Dr. Berta Martin-Lopéz (Leuphana Universität Lüneburg) und Hans Bruyninckx (Direktor der Europäischen Umweltagentur).
Sie legten ihre Perspektiven zu den vielfältigen Anwendungspotentialen des Ökosystemleistungs-Konzeptes für Wissenschaft, Politik und Gesellschaft dar. ESP-Weltkonferenzen finden alle zwei Jahre statt und werden durch regionale Konferenzen in den dazwischenliegenden Jahren ergänzt.