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Hannover School for Biomolecular Drug Research (HSBDR)

Die Hannover School for Biomolecular Drug Research (HSBDR) wird vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen über den Projektzeitraum vom 01.10.2014 bis zum 30.09.2017 mit einem Fördervolumen von einer Million Euro gefördert.
Auf dieser Seite finden Sie folgende Informationen:

Profil der Graduiertenschule

Hannover School for Biomolecular Drug Research

Die "Hannover School for Biomolecular Drug Research" (HSBDR) ist ein Kooperationsprogramm der Leibniz Universität Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover, TwinCore, dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und assoziierten Instituten sowie der Technischen Universität Braunschweig. Ziel der HSBDR ist es, Naturstoffe hinsichtlich möglicher medizinischer Anwendungsbereiche, beispielsweise als Antibiotikum oder in der Krebstherapie, zu untersuchen und zu optimieren. Ihr strukturiertes Promotionsprogramm befasst sich mit der Wirkstoffforschung auf Basis von Naturstoffen.

Die in der Region Hannover/Braunschweig vielfach vorhandene und gebündelte Expertise in der biomolekularen Wirkstoff- und Infektionsforschung bietet Doktorandinnen und Doktoranden ein einzigartiges internationales wie interdisziplinäres Umfeld für ihre Forschung. Die Promovierenden an der "Hannover School for Biomolecular Drug Research" werden ab Oktober 2014 ihre Arbeitsplätze im Zentrum für Biomolekulare Wirkstoffe (BMWZ) beziehen. Mit seinen Laboren und Geräten bietet das Zentrum hochqualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Voraussetzung für eine exzellente, inhaltlich gebündelte Ausbildung im interdisziplinären Umfeld der Fachgebiete Chemie, Biologie und Medizin.

Die Forschungsaktivitäten der HSBDR und des BMWZ haben folgende Schwerpunkte:

  • Naturstoffe als Ausgangsstoffe zur Wirkstoffentwicklung aufzuspüren und zu nutzen
  • Strukturchemie zur Aufklärung der Interaktionen zwischen Wirkstoffen und ihren biologischen Zielstrukturen
  • Pharmakodynamische Tests von modifizierten Verbindungen zur Optimierung der Wirkungsweise
  • Wirkstoffoptimierung für den Einsatz in präklinischen und klinischen Studien
  • Validierung von Wirkstoffen für den Einsatz in der regenerativen Medizin im Bereich der Implantate und Stammzellforschung


Das Studienprogramm wird an der Leibniz Universität Hannover in Zusammenarbeit mit der Graduiertenschule GRANAT und der Graduiertenakademie der Leibniz Universität Hannover so konzipiert, dass Doktorandinnen und Doktoranden kollegspezifische Zusatzqualifikationen erwerben, welche die eigene fachliche Vorbildung komplementär ergänzen. Zusätzlich werden ethische, rechtliche und soziale Fragen im Kontext der Forschung in Life Sciences werden in einem speziellen HSBDR Seminar bearbeitet (ELSI in the Life Sciences).

 

 

Promotionsprojekte und Postdoc-Stellen

Promotionsstellen

 Derzeit sind keine freien Promotionsstellen verfügbar.

Insgesamt sind 30 Promotionsprojekte in der Graduiertenschule HSBDR vorgesehen, von denen 15 von Promovierenden bearbeitet werden, die über ein Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendium des Landes Niedersachsen finanziert werden. Die Doktorandinnen und Doktoranden erhalten damit eine monatliche Grundfinanzierung von 1.400 Euro plus einen Sachkostenzuschuss in Höhe von 100 Euro. Zusätzlich gibt es eine Unterstützung für Auslandsaufenthalte, eine Kinderzulage und einen Zuschlag für die Kinderbetreuung. Weitere 15 Promotionsstellen werden über Drittmittel finanziert.

Postdoc-Stellen

Es werden keine Postdoc-Positionen in dieser Graduiertenschule angeboten.