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DFG-Graduiertenkolleg GRK1798: Signaling at the Plant-Soil Interface

Das Graduiertenkolleg "Signaling at the Plant-Soil Interface" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) seit 01.10.2013 mit einem Fördervolumen von 3,65 Millionen Euro gefördert.
Auf dieser Seite finden Sie folgende Informationen:

Profil des Graduiertenkollegs

Im Graduiertenkolleg GRK1798 "Signaling at the Plant-Soil Interface" werden in einem interdisziplinären Forschungsprogramm die Signalprozesse zwischen Pflanzenwurzeln und deren unmittelbarer biotischer und abiotischer Bodenumgebung untersucht.

Der Boden ist ein komplexer Signalraum, in dem Pflanzen mit symbiontischen und pathogenen Mikroorganismen interagieren und außerdem mit einer sich ständig ändernden Verfügbarkeit von Nährstoffen konfrontiert sind. Im Graduiertenkolleg "Signaling at the Plant-Soil Interface" werden zwei Forschungsfelder bearbeitet: Die Wechselwirkung mit biotischen mikrobiellen Partnern in symbiontischen und pathogenen Interaktionen im Wurzelbereich sowie die Auswirkung des abiotischen Faktors "Nährstoffmangel bzw. Nährstoffverfügbarkeit". Hierdurch sollen neue Erkenntnisse zu folgenden Fragestellungen gewonnen werden:

  • Wie werden vom Boden ausgehende Signale bzw. wie wird die Wachstumsförderung durch Biofilm-bildende Rhizosphärenbakterien in Wurzeln verarbeitet?
  • Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen in der Verarbeitung dieser Signale?
  • Welche Auswirkungen hat die Signalwahrnehmung in der Wurzel auf den Gesamtstoffwechsel der Pflanze und in welcher Beziehung steht sie zu diesem?

Promovierende aus sechs Instituten der Naturwissenschaftlichen Fakultät haben in diesem zunächst für viereinhalb und maximal für neun Jahre geförderten Graduiertenkolleg die Möglichkeit, in interdisziplinären Promotionsthemen an der Schnittstelle von Molekularer sowie Angewandter Pflanzenwissenschaft mit Mikrobiologie und Bodenkunde zu forschen. Hierdurch soll einerseits fach- und institutsübergreifend das Wissen über Signalprozesse an der Schnittstelle von Pflanzen mit Böden erweitert werden, andererseits sollen nachhaltige Netzwerke etabliert werden, die auch nach Abschluss der Promotion für die Entwicklung einer beruflichen Karriere vorteilhaft sind. Somit wird das interdisziplinäre GRK1798 auch zu einer Vernetzung der am Campus Herrenhausen vereinigten Disziplinen Pflanzengenetik, Pflanzengenomik, Pflanzenbiotechnologie, Pflanzenernährung, Gartenbauwissenschaften, Mikrobiologie und Bodenkunde beitragen.

Das Studienprogramm ist in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Angewandte Pflanzenbiotechnologie, der Graduiertenschule GRANAT und der Graduiertenakademie der Leibniz Universität Hannover so konzipiert, dass Doktorandinnen und Doktoranden kollegspezifische Zusatzqualifikationen erwerben, welche die eigene fachliche Vorbildung in den Bereichen Pflanzenbiologie, Gartenbau, Mikrobiologie und Bodenkunde komplementär ergänzen. Das gegenseitige Verstehen von Vertretern der verschiedenen Disziplinen soll im Rahmen der Promotionsprojekte im interdisziplinären Graduiertenkolleg somit in besonderer Weise gefördert werden.

Promotionsprojekte und Postdoc-Stellen

Promotionsstellen

Die Bewerbungsrunde für die zweite Phase des GRK 1798 ist seit 17.05.2016 geschlossen.

Postdoc-Stellen

Es werden keine Postdoc-Positionen in diesem Graduiertenkolleg angeboten.

Beteiligte Institute

Das DFG-Graduiertenkolleg „Signaling at the Plant-Soil Interface” wird von der Leibniz Universität Hannover unter Beteiligung folgender Institute der Naturwissenschaftlichen Fakultät ausgerichtet:

Eigene Webpräsenz des Graduiertenkollegs