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Forschungsverbundprojekte mit Beteiligung der Naturwissenschaftlichen Fakultät

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert mit ihren koordinierten Programmen kooperative, überwiegend interdisziplinär ausgerichtete Forschung: ein Überblick über die DFG-Programme an der Leibniz Universität Hannover

Darüber hinaus bestehen Förderungen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF, die EU und weitere Sonderprojekte.


Hannover School of Biomolecular Drug Research (HSBDR)

Das vom Land Niedersachsen geförderte Promotionsprogramm HSBDR ist ein Ausbildungs- und Forschungskolleg für Promovierende aus den Fachdisziplinen der Chemie, den Biowissenschaften und der Medizin.

  • In interdisziplinär ausgerichteten Projekten werden Forschungsthemen der Wirkstoffentwicklung bearbeitet, wobei der besondere Fokus auf die akademische Profilierung von Naturstoffen zu präklinischen Wirkstoffkandidaten sowie die Aufklärung ihrer Wirkmechanismen liegt.
  • HSBDR ist im Biomolekularen Wirkstoffzentrum (BMWZ) angesiedelt.
  • Weitere Partner: TU Braunschweig, die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), das Uniklinikum in Tübingen, TWINCORE, das Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und die daran angegliederte pharmaforschende Abteilung in Saarbrücken (HIPS).


Sprecher: Prof. Dr. Markus Kalesse, Institut für Organische Chemie

Hannover School of Nanotechnology (hsn-sensors)

Das vom Land Niedersachsen geförderte Promotionsprogramm Hannover School for Nanotechnology hsn-sensors ist ein Ausbildungs- und Forschungskolleg für Promovierende aus den Fachdisziplinen der Chemie, der Physik und den Ingenieurswissenschaften.

  • In interdisziplinär ausgerichteten Projekten werden Forschungsthemen der Nanotechnologie bearbeitet, wobei kleinste Sensoren im Nanometerbereich im Fokus stehen. Diese Nanosensoren basieren häufig auf anderen Messprinzipien als herkömmliche Sensoren und können für diverse neue Anwendungen eingesetzt werden, so beispielsweise in der Biomedizinforschung und Biomedizintechnik.
  • Die Hannover School of Nanotechnology ist im Laboratorium für Nano- und Quantenengineering (LNQE) angesiedelt.
  • Weitere Partner: Hochschule Hannover


Sprecher: Prof. Dr. Rolf Haug, Institut für Festkörperphysik, Abteilung Nanostrukturen
Laufzeit: 2016–2020

DFG-GRK 1798 „Signaling at the Plant-Soil Interface"

Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Graduiertenkolleg GRK 1798 ist ein Ausbildungs- und Forschungskolleg für Promovierende aus den Fachdisziplinen der Pflanzen- und Geowissenschaften.

  • In interdisziplinär ausgerichteten Projekten werden Forschungsthemen der Interaktion zwischen Pflanzen und dem Boden bearbeitet, wobei die Interaktionen und gegenseitige physiologische Beeinflussungen zwischen den Wurzeln und dem umgebenden Boden in besonderer Weise untersucht werden. Dieses umfasst u. a. die Fragestellung, wie der (a)biotische Boden Prozesse in der Wurzel induziert und inwieweit diese Interaktionen allgemeinerer Natur sind. Hieraus leitet sich die Fragestellung ab, wie diese Interaktionen den gesamten Metabolismus der Pflanze beeinflussen.
  • Der GRK 1798 ist auf dem Campus Herrenhausen der Leibniz Universität angesiedelt und Teil der breit angelegten Forschungsinitiative der Leibniz Universität Hannover „Boden-Pflanze-Mensch“ (BPM).

 

Sprecher: Prof. Dr. Helge Küster, Institut für Pflanzengenetik
Laufzeit: 10/2013–09/2019