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„Forbes 30 Under 30“: Doktorand Merkur Smajlaj für unternehmerisches und wissenschaftliches Engagement gewürdigt

„Forbes 30 Under 30“: Doktorand Merkur Smajlaj für unternehmerisches und wissenschaftliches Engagement gewürdigt

Gemeinsame Freude über die Auszeichnung: Doktorvater Franz Renz und Merkur Smajlaj

Doktorand am Institut für Koordinationschemie und Startup-Mitbegründer für Wasserstoffspeicher mit Nanomaterialien

Merkur Smajlaj, der an der Leibniz Universität Hannover promoviert, wurde durch das Magazin Forbes auf die Liste der „Forbes 30 Under 30“ 2025 für die DACH-Region (Deutschland, Österreich und die Schweiz) aufgenommen. Diese Auszeichnung würdigt jährlich herausragende Persönlichkeiten unter 30 Jahren, die mit Innovationskraft, Unternehmergeist und gesellschaftlichem Engagement Maßstäbe setzen.

Herr Smajlaj ist Doktorand am Institut für Koordinationschemie der Leibniz Universität Hannover unter der Betreuung von Prof. Dr. Dr. h.c. Franz Renz. Dabei nimmt er an einem Double-Degree-Programm mit der Universität Tokyo unter der dortigen Betreuung von Prof. Shin-Ichi Ohkoshi teil. Thema seiner Promotion ist die Erforschung neuartiger Wasserstoffmaterialien für die Energiewende. Ein zentraler Forschungsschwerpunkt seiner Arbeit sind 2D-Materialien und Verbundwerkstoffe, die eine sichere, effiziente und ressourcenschonende Speicherung von Wasserstoff bei Umgebungsbedingungen ermöglichen, also bei moderaten Drücken und Temperaturen.  

Er ist zudem Mitgründer des Start-ups HydroSolid, das sich auf innovative Wasserstoffspeicherlösungen ohne seltene Erden sowie auf eine nachhaltige Skalierung der Technologie fokussiert. HydroSolid strebt an – von der Materialentwicklung bis hin zur Systemintegration –, Feststoffspeicher in industrielle Anwendungen, den Bereich Mobilität und dezentrale Energiesysteme zu überführen.
Weiterhin leitet Smajlaj bei HydroSolid industrielle Anwendungsfälle im Rahmen zweier großer EU-Projekte: Bei Biontier ist er für die Entwicklung eines innovativen Wasserstofftanks zuständig, während er bei GIANCE an Katalysatoren für die PEM-Elektrolyse sowie an neuartigen Wasserstoffspeichermaterialien arbeitet. Die dabei gewonnenen Erfahrungen fließen direkt in die akademische Forschung ein und stärken den Transfer von Laborergebnissen in marktorientierte Demonstratoren.