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Zirkuläre Lebensmittelsysteme: Institute of Food and One Health und Forschungszentrum L3S im EU-Projekt CIRC4FOOD

Zirkuläre Lebensmittelsysteme: Institute of Food and One Health und Forschungszentrum L3S im EU-Projekt CIRC4FOOD

Auf dem Weg zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen: Im Projekt CIRC4FOOD unterstützen KI und digitale Technologien die Entwicklung zirkulärer Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Nachhaltige Lebensmittelsysteme – Allianz für wissenschaftliche Exzellenz in allen EU-Mitgliedstaaten

Das EU-Projekt CIRC4FOOD bringt 20 Partner aus Wissenschaft, Industrie und Innovationsclustern über zehn Länder hinweg zusammen: Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Lebensmittelsysteme. Zudem adressiert die Allianz Forschungs- und Innovationsdisparitäten im europäischen Raum. Ziel ist es, die Länder zu stärken, die als Widening Countries befähigt werden sollen, als Motoren der Exzellenz beim Übergang zu nachhaltigen Lebensmittelsystemen zu agieren. Es werden Partneruniversitäten modernisiert, interdisziplinäre Forschungshubs etabliert und Unternehmertum gefördert. Die digitale Transformation wird durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und digitalen Zwillingen unterstützt. Living Labs sichern die gesellschaftliche Beteiligung. CIRC4FOOD zielt darauf, die Innovationslücke zu überwinden und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die angestrebten Lösungen stehen im Einklang mit dem European Green Deal.

Dieses Projekt wurde im Rahmen der europäischen Exzellenzinitiative – European Excellence Initiative (EEI) – bewilligt, Call HORIZON-WIDERA-2025-01. Ziel ist, Universitäten in die Lage zu versetzen, Akteure des Wandels in Forschung und Entwicklung zu sein. Projektstart ist voraussichtlich im Oktober 2026.

Beitrag aus Hannover setzt auf Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie datengetriebene Entwicklung

An der Leibniz Universität Hannover (LUH) sind das Institute of Food and One Health (FOH) mit Prof. Dr. Tuba Esatbeyoglu und das Forschungszentrum L3S mit Forschungsgruppenleiter Dr. Daniel Kudenko beteiligt. Insgesamt trägt FOH maßgeblich dazu bei, dass CIRC4FOOD nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse generiert, sondern diese auch zugänglich, inklusiv und praktisch nutzbar macht sowie in langfristige Standards und politische Prozesse überführt. Das L3S ist im Projekt CIRC4FOOD als Partner in den daten- und KI-bezogenen Arbeitspaketen eingebunden und trägt zur Entwicklung einer leistungsfähigen digitalen Forschungs- und Innovationsumgebung bei.

  • Inklusion und Barrierefreiheit in der Ausbildung
    Ziel: Schaffung einer inklusiven Lernumgebung;
    Maßnahmen: Entwicklung von Richtlinien für barrierefreie Schulungsmaßnahmen (physisch und digital), Unterstützung für Menschen mit Behinderungen und Förderung von Diversität und Geschlechtergerechtigkeit
  • Datensysteme und Infrastruktur
    Ziel: Etablierung einer einheitlichen Datenstruktur und Verbesserung des Datenzugangs;
    Maßnahmen: Beteiligung an einem gemeinsamen virtuellen Infrastruktur-Netzwerk, Definition von Standards basierend auf FAIR-Prinzipien, Entwicklung eines Governance-Modells, Sicherstellung des Datenschutzes und der ethischen Anforderungen
  • KI-gestützte Analyse und Optimierung
    Ziel: Verbesserung der zirkulären Lebensmittelsysteme durch KI-Lösungen;
    Maßnahmen: Entwicklung von KI-Analysewerkzeugen, digitalen Zwillingen und dem „Virtual Circular Food Lab“, Modellierung und Simulation komplexer Prozesse
  • Standardisierung und politische Rückkopplung
    Ziel: Überführung wissenschaftlicher Ergebnisse in Standards und politische Empfehlungen;
    Maßnahmen: Koordination der Erstellung technischer Spezifikationen, Integration in europäische Normungsprozesse, Erstellung von Positionspapieren zur Unterstützung politischer Entscheidungsträger

Europaweite Zusammenarbeit: Partner des Projekts

Universitäten: Ethnicon Metsovion Polytechnion in Griechenland – als Koordinator; University Of Peloponnese in Griechenland, Universitatea De Stiinte Agricole Si Medicina Veter in Rumänien, Agricultural University of Plovdiv in Bulgarien, Yildiz Technical University in der Türkei, Slovenska Technicka Univerzita V Brathislave in der Slowakei, Faculty Of Agriculture, University Of Belgrade in Serbien, Technische Universität Lappeenranta (LUT) in Finnland, Aarhus Universitet in Dänemark und die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover in Deutschland.

Institutionen und Unternehmen: Turkiye Bilimsel Ve Teknolojik Arastirma Kurumu in der Türkei, Prinsus I.K.E. Technovlastos in Griechenland, Yiotis Anonimos Emporiki & Viomixaniki Etaireia in Griechenland, Biozoon GmbH in Deutschland, Ketmarket GmbH ebenfalls in Deutschland, Ena Symvouloi Anaptyxis G P in Griechenland, The National Institute for Earth Physics in Rumänien, EIT Food in Belgien, Poslovno Tehnoloski Inkubator Tehnickih Fakulteta in Serbien sowie das Center of Competence AgriFoodSystems and Bioeconomy in Bulgarien.