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International Horticulture (M. Sc.)

International Horticulture (M. Sc.)

Am Studium interessiert? Einstiegsinfos und Bewerbung

Obst, Gemüse, Blumen, Bäume und Sträucher – die Verbesserung von Qualität, Ertrag, Wirtschaftlichkeit und umweltfreundlichem Anbau sind die Domäne der Gartenbauwissenschaftler. Wir forschen in verschiedenen Bereichen der Pflanzenbiotechnologie, des Pflanzenbaus und der gärtnerischen Wertschöpfungsketten, von der molekularen Pflanzenzüchtung und der Modellierung der Pflanzenarchitektur über die Ökonomie des Pflanzenbaus bis hin zu gärtnerischen Wertschöpfungsketten und Marktforschung.

Der zweijährige Masterstudiengang International Horticulture konzentriert sich auf das Forschungsprojekt der Masterarbeit. Die zwanzigmonatige Masterarbeit und die damit verbundenen Module bestimmen einen wesentlichen Teil des Master of Science Programms.

Die Studierenden können Betreuung ihrer Masterarbeit und sowie Kurse aus den Bereichen Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenbau, Baumschule, Biostatistik, Pflanzenvermehrung, Pflanzenernährung, Phytomedizin, Pflanzenzüchtung, Molekularpflanzenzüchtung, Biotechnologie, Molekularbiologie, Pflanzengenomik, Pflanzenproteomik, Botanik, Physiologie sowie Gartenbauökonomie wählen.

Für DAAD-Stipendiaten werden Pflichtkurse im Bereich Ökonomie angeboten sowie Führungskräftetraining.

STUDIENORGANISATION

Der Studiengang ist modular aufgebaut: Thematisch zusammenhängende Lehrveranstaltungen, z. B. Vorlesungen, Seminare, experimentelle Übungen oder ein Praktikum, sind zu einem Modul zusammengefasst. Den Modulen werden Leistungspunkte (LP) gemäß dem European Credit Transfer System (ECTS) zugeordnet.

Leistungspunkte geben den durchschnittlich zeitlichen Studieraufwand  für die Präsenzzeit, Selbststudium und Prüfungsvorbereitung wieder, der zum Bestehen des Moduls notwendig ist. Ein LP wird für einen durchschnittlichen Arbeitsaufwand von 30 Stunden vergeben. In einem Semester werden in der Regel 30 LP erworben.
Das Masterstudium umfasst insgesamt 120 Leistungspunkte (LP). Es besteht aus Pflicht- und Wahlpflichtmodulen.

Bei der Bewerbung entscheiden sich die Studierenden für ein Studium in deutscher oder englischer Sprache. Drei englischsprachige Vertiefungsrichtungen (Majors) umfassen Plant Production and Propagation, Plant Biotechnology, Physiology and Genetics and Economics. Die vierte Vertiefungsrichtung Gartenbauliche Wertschöpfungsketten wird in deutscher Sprache unterrichtet.

Modulhandbuch

International Horticulture (M. Sc.)

Alle Kurse sind im Modulhandbuch aufgeführt und detailliert beschrieben. Eine kurze Übersicht über alle Module finden Sie in der Modulübersicht. StudIP zeigt an, wann und wo ein Kurs stattfindet.

Studienabschluss

  • Abschlussarbeit

    Eine der Hauptaufgaben und der Kern des forschungsorientierten Master of Science Programms in International Horticulture ist die Planung und Fertigstellung einer Abschlussarbeit. Chronologisch umfasst sie die Ausarbeitung eines Forschungsvorhabens und dessen Präsentation in einem Kolloquium, die Durchführung von Forschungen in Labors oder auf dem Feld, die Erstellung eines Forschungsberichts und dessen Präsentation und fasst am Ende die Masterarbeit zusammen, die in einem Abschlusskolloquium verteidigt wird.

    Dieses Vorgehen führt dazu, dass die Präsentationsfähigkeiten während des Programms durch sechs bis sieben Präsentationen der Arbeit im Laufe des zweijährigen Studiums ebenso ausgiebig geschult werden. Die Studierenden stellen ihre Forschungsarbeit oft in der eigenen Forschungsgruppe ihres Betreuers vor, bevor sie im Rahmen des Kolloquiums präsentieren.

    Die Themen für die Abschlussarbeit hängen von der Wahl des Studienschwerpunktes ab und werden in der Regel vom Betreuer vorgeschlagen, aber die Studierenden können ihre Ideen jederzeit einbringen und mit ihren Betreuern diskutieren. Da die Planung der Arbeit in den drei englischsprachigen Vertiefungsrichtungen bereits am Ende des ersten Semesters präsentiert wird, erfolgt die Themenwahl so schnell wie möglich nach Semesterbeginn. Interessierte Studierende und Bewerber können sich auf der Website des Betreuers über allgemeine Themen, an denen die Forschungsgruppe arbeitet, sowie über aktuelle und frühere Veröffentlichungen informieren.

  • Promotion

    Viele der Absolventen des MSc International Horticulture der letzten 20 Jahre haben nach ihrem Studium promoviert. Die Zahlen variieren zwischen 20% und 70% zwischen den Jahren. Rund ein Drittel von ihnen hat an der Leibniz Universität Hannover promoviert, die Mehrheit in Deutschland und der Rest anderswo.

  • Alumni des Studiengangs

    Der Erhalt der Verbindung zu unseren Ehemaligen trägt zur Forschung unserer Universität bei und unsere Alumni sind Aushängeschilder für unseren Studiengang. Häufig promovieren sie erfolgreich und machen Werbung für unseren Studiengang in ihren Heimatländern, wir bleiben in Kontakt und können mit ihren Aussagen den Erfolg unseres Studienganges belegen. Alumni kontaktieren uns, um ihr wissenschaftliches Netzwerk aufzubauen und zu pflegen, sie treffen Wissenschaftler unserer Universität im Rahmen von DAAD-Alumni-Workshops, die sie nach Deutschland bringen oder die wir selber durchführen.

    Manche Alumni verbleiben aus unterschiedlichen Gründen noch einige Zeit in Deutschland, z.B. um zu promovieren oder Arbeitserfahrung zu sammeln. So hat ein Absolvent z.B. eine Anstellung bei einem Züchter mit dem Ziel erhalten hat, weiteres Wissen zu erlangen, bevor er in seinem Heimatland einen eigenen Betrieb gründet.

    Andere Absolventen arbeiten in nationalen Behörden oder der Industrie, bzw. in gartenbaulichen Produktionsbetrieben in ihren Heimatländern oder auch in Deutschland. Auch internationale Organisationen und international aufgestellte Firmen oder entsprechende Abteilungen sind an unseren Graduierten und ihren Sprachkenntnissen interessiert, z.B. um sie nach einer Traineephase in ihre Heimatländer zu senden und dort für die Firma zu arbeiten. Wir beobachten deshalb, dass Karrieren zunehmend zirkulär verlaufen verlaufen, gerade auch weil die Gartenbaubranche stark globalisiert ist.

    Allgemeine Informationen: Nach dem Studium

Und jetzt? Möglichkeiten nach dem Studium

FORMALIA UND REGULARIEN

Regelungen zur Bewerbung, Zulassung und zum Ablauf eines Studiengangs werden in Ordnungen beschrieben und rechtsverbindlich festgelegt. Die Zugangsordnung regelt das Bewerbungs-, Auswahl- und Annahmeverfahren zum Studiengang.

Die Prüfungsordnung (PO) regelt die Prüfungsanforderungen und das -verfahren. Sie gibt vor, in welchen Modulen Prüfungs- und Studienleistungen zu erbringen sind sowie die Anzahl und Art der Prüfungen. Darüber hinaus enthält sie Vorgaben für die Bearbeitungszeit von Abschlussarbeiten. In der PO ist festgelegt, welche Angaben bei der Meldung zur Prüfung zu machen sind, ob und ggf. welche Nachweise vorzulegen, innerhalb welcher Frist Wiederholungsprüfungen durchzuführen sind und wie im Fall eines Prüfungsversäumnisses zu verfahren ist.

Prüfungen: Termine, Anmeldung und Informationen

Zum Abschluss eines Moduls müssen studienbegleitend Prüfungen abgelegt werden. In der Regel erfolgt Anmeldung zu Prüfungsleistungen  während des Anmeldezeitraums online beim Akademischen Prüfungsamt.

Bitte melden Sie sich für jeden Kurs, den Sie belegen möchten, in StudIP an. Zusätzlich müssen Sie jede Prüfung in QIS (HIS-LSF) während der Anmeldezeiträume anmelden. Suchen Sie nach Kurstiteln oder Dozenten. Sie können jederzeit zurücktreten.

Ansprechpartner in Prüfungsangelegenheiten

Betreuer der Masterarbeit

Studiengangskoordination und Fachberatung

Dr. sc. agr. Dagmar Kunze
Studiengangskoordination
Adresse
Herrenhäuser Straße 2
30419 Hannover
Gebäude
Raum
026
Dr. sc. agr. Dagmar Kunze
Studiengangskoordination
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Je nach Fragestellung stehen Ihnen verschiedene Personen mit Rat und Tat zur Seite: