StudiumStudienangebotBereich Lebensmittelwissenschaft
Food Research and Development/ Lebensmittelwissenschaften (M. Sc.)

Food Research and Development/Lebensmittelwissenschaft (M. Sc.)

Am Studium interessiert?

Studienschwerpunkte, Semesteranzahl, Zugangsvoraussetzungen, empfohlene Fähigkeiten,  Berufsmöglichkeiten und alles zur Studienplatzbewerbung:

Der konsekutive Masterstudiengang Food Research and Development / Lebensmittelwissenschaft der Leibniz Universität Hannover umfasst alle zentralen Aspekte der Entwicklung, Qualitätssicherung und Vermarktung traditioneller und moderner Lebensmittel.

Mit dem erfolgreichen Abschluss des sechssemestrigen Studiums Lebensmittelwissenschaft im Bachelorstudiengang Technical Education können Sie sich mit entsprechender Qualifikation (u. a. Mindestnotendurchschnitt 2,5) für den weiterführenden Masterstudiengang Food Research and Development / Lebensmittelwissenschaft bewerben.

Der Studiengang ist sowohl forschungsorientiert (z. B. in den Gebieten Verfahrenstechnik, Humanernährung, Molekulare Lebensmittelforschung), als auch anwendungsorientiert (z. B. in den Bereichen Lebensmittelsystemanalyse, Produktentwicklung, Food Marketing).

Der Studiengang gliedert sich in zehn Pflicht- und drei Wahlpflichtmodule, ein Praktikum und die Masterarbeit.

Die große Zahl an Wahlpflichtmodulen ermöglicht es den Studierenden ihren Studienschwerpunkt auf ein individuelles Berufsfeld auszurichten. Zusammen mit den forschungsorientierten Praktikum qualifiziert der Studiengang für die wichtigsten Gebiete in Forschung, Entwicklung, Qualitätssicherung und Vermarktung in der Lebensmittelindustrie.

Die Studieninhalte werden modularisiert angeboten und die Prüfungsleistungen müssen in Form von Modulprüfungen studienbegleitend erbracht werden. Das Studium wird mit einer wissenschaftlichen Arbeit (Masterarbeit) abgeschlossen.

  • Voraussetzungen

    Der Studiengang Food Research and Development/Lebensmittelwissenschaft ist zulassungsbeschränkt. Die genauen Zugangsvoraussetzungen können Sie der Zulassungsordnung entnehmen:

    Zulassungsordnung Food Research and Development/Lebensmittelwissenschaft

    Ein Quereinstieg aus einem anderen Studiengang ist grundsätzlich möglich. Der fachwissenschaftliche Masterstudiengang Food Research and Development / Lebensmittelwissenschaft ist sowohl offen für Bachelorabsolventen in den Bereichen Lebensmittel-, Ernährungswissenschaft und Ökotrophologie als auch für Bachelorabsolventen verwandter naturwissenschaftlicher Studiengänge (z. B. Lebensmittelchemie, Life Science, Biologie, Biochemie, etc.).

    Fehlende Inhalte können als Auflage mit max. 4 Semesterwochenstunden im ersten Semester nachgeholt werden.

    Bewerberinnen und Bewerber aus dem Ausland benötigen einen entsprechenden, als gleichwertig anerkannten ausländischen Hochschulabschluss.

  • Welchen Abschluss erreiche ich mit dem Studium?

    Abschluss: Master of Science (M. Sc.)

  • Schwerpunkte des Studiums

    Vertiefend werden im Studiengang folgende vier Bereiche behandelt, die inhaltlich aufeinander abgestimmt sind:

    1. Lebensmittelqualität, Qualitätsmanagement und Lebensmittelsicherheit

    2. Gewinnung, Produktion, Entwicklung und Verarbeitung von Lebensmitteln

    3. Ernährungsphysiologie und Humanernährung einschließlich Toxikologie

    4. Lebensmittelrecht, Lebensmittelmarketing und Konsumentenverhalten

  • Empfohlene Fähigkeiten für ein erfolgreiches Studium

    Studierende sollten die Fähigkeit zu wissenschaftlichem, strukturiertem Arbeiten und Denken sowie Begeisterung für wissenschaftliche Methoden und Grundsätze mitbringen. Wichtig ist das Interesse daran fachwissenschaftliche Sachverhalte zu beschreiben, zu analysieren, eigenständig Schlüsse zu ziehen und lösungsorientiert Probleme zu bearbeiten.

    Englisch ist die wissenschaftliche Sprache in Literatur und internationaler Kommunikation. Ausreichende Englischkenntnisse werden daher vorausgesetzt.

  • Forschungsorientiertes Praktikum

    Allgemeine Informationen

    Der Schwerpunkt des Studiums liegt auf einem mindestens sechswöchigen forschungsorientierten Praktikum in einem Betrieb der Ernährungswirtschaft, in einer Organisation im Bereich Lebensmittelwissenschaft bzw. Ernährung oder in einem universitären oder außeruniversitären Institut. Die Studierenden können das im Studienverlauf frei zu terminierende Praktikum in Deutschland oder auch im europäischen oder nichteuropäischen Ausland absolvieren.

    Mit dem Praktikum vertiefen die Studierenden über die Wahlpflichtmodule hinaus ihren individuellen fachwissenschaftlich-inhaltlichen und methodischen Studienschwerpunkt. Die Studierenden erweitern ihre im Verlauf des Studiums erworbenen Kompetenzen und können das im Studium erlernte Wissen in Form eigener Forschungsfragen bzw. kleineren Forschungsprojekten anwenden und sich darauf aufbauend neue Inhalte erschließen. Die Ergebnisdarstellung in Form des Praktikumsberichts versetzt sie in die Lage, Ergebnisse strukturiert zusammen zu tragen und zu interpretieren.

    Anrechnungsmöglichkeiten

    Eine Anrechnung von fachnahen Teilzeitbeschäftigungen (z. B. semesterbegleitende Jobs oder Tätigkeiten als wissenschaftliche Hilfskraft) oder eines vor dem Masterstudium abgeleisteten Praktikums ist möglich. Die Tätigkeit muss dabei inhaltlich und/oder methodisch eindeutig zum Masterstudiengang Food Research and Development / Lebensmittelwissenschaft passen.

AUFBAU DES STUDIUMS: PFLICHT-, WAHLPFLICHT- UND ZUSATZMODULE

Studienstruktur: Vom Bachelor zum Master

Studienverlaufsplan: Übersicht der Pflichtmodule

Der Studiengang gliedert sich in zehn Pflicht- und drei Wahlpflichtmodule, ein Praktikum und die Masterarbeit.

Die Pflichtmodule vermitteln den Studierenden ein vertieftes fachliches und methodisches Verständnis der Lebensmitteltechnologie, der Humanernährung und Ernährungsphysiologie, der Lebensmittelqualität und -sicherheit, der Bioökonomie und Konsumforschung, der Gewinnung, Produktion, Verarbeitung und Entwicklung von Lebensmitteln.

Mittels der Wahlpflichtmodule richten Sie ihren Studienschwerpunkt individuell aus. Sie erweitern und vertiefen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in Form von Schlüsselkompetenzen, einer Fremdsprache bzw. ethischen und wissenschaftsphilosophischen Fragen. Sie erhalten Einblicke in prinzipielle Methoden des Berufsfelds und qualifizieren sich in einem fachwissenschaftlichen Aspekt des Berufsfelds.

  • Die Pflichtmodule - Ein Überblick

    Im ersten Semester...

    ...beschäftigen sich die Studierenden schwerpunktmäßig mit Methoden, um die Qualität und Hygiene von Lebensmitteln zu sichern und die Qualität der Lebensmittelproduktion zu kontrollieren sowie der Ernährungsepidemiologie als Grundlage der ernährungs- und lebensmittelwissenschaftlichen Forschung. In der Technologie und Verfahrenstechnik von Lebensmitteln (erstes und zweites Semester) erlernen die Studierenden die Verarbeitung von Rohstoffen zu Lebensmittelprodukten unter Nutzung chemischer, physikalischer und biologischer Vorgänge. Im ersten und/oder zweiten Semester werden zudem grundlegende Kenntnisse zum Konsumentenverhalten und deren Anwendung im Lebensmittelmarketing inklusive Techniken der Marketingforschung vermittelt.

    Im zweiten Semester...

    ...stehen die Humanernährung und Ernährungsphysiologie im Mittelpunkt. Die Studierenden erhalten anschließend an die ernährungsepidemiologischen Grundlagen eine Einführung in die Pathophysiologie ernährungsassoziierter Erkrankungen und die Bedeutung von Ernährung in Prävention und Therapie. Hierauf aufbauend werden Kenntnisse über bioaktive und funktionelle Lebensmittel, deren chemisch-biologischer Analytik und Anwendung vermittelt. Sie vertiefen ihr Wissen zum Lebensmittelrecht, der europäischen Lebensmittelgesetzgebung sowie ggf. der Marktforschung.

    Im dritten Semester...

    ...wird das erarbeitete Wissen um die Aspekte der Anwendung molekularbiologischer Techniken und Methoden in analytischen und wirkungsbezogenen Untersuchungen von biofunktionellen und traditionellen Lebensmitteln erweitert. Des Weiteren erfolgt die Auseinandersetzung mit der Bioökonomie sowie der Analyse von Lebensmittelsystemen. Die erworbenen Kenntnisse werden in der Produktentwicklung zusammengeführt. Die Studierenden erlernen grundlegende Methoden zur Produktentwicklung in der Lebensmittelbranche, können diese interdisziplinär einsetzen und die Ergebnisse kritisch bewerten und an aktuelle Marktentwicklungen anpassen. Die Studierenden lernen insgesamt, ihre fachlichen, überfachlichen, methodischen und generischen Kompetenzen praxisbezogen einzubringen und umzusetzen mit dem Ziel, Lebensmittelprodukte zu entwickeln, die von Verbrauchern akzeptiert werden, den Qualitätsstandards sowie den rechtlichen Vorgaben entsprechen und Ansprüche an eine nachhaltige Produktion, Verarbeitung und Vermarktung erfüllen.

    Im späteren Studienverlauf absolvieren die Studierenden zu einem von ihnen bestimmten Zeitpunkt das verpflichtende forschungsorientierte Praktikum, in dem sie mit eigenen Forschungsfragen bzw. -projekten ihren individuellen Studienschwerpunkt erweitern.

    Im vierten Semester...

    ...ist das Schreiben der Masterarbeit vorgesehen, mit der sich die Studierenden in ihrem gewählten Schwerpunkt spezialisieren und idealerweise den Fachbereich des Praktikums vertiefen.

  • Die Wahlpflichtmodule - Ein Überblick

    Die Studierenden belegen insgesamt drei nach Kompetenzbereichen unterteilte Wahlpflichtmodule (siehe untenstehende Übersicht). Diese sind von den Studierenden frei terminierbar, wobei empfohlen wird, sie innerhalb der ersten drei Semester zu absolvieren.

    Im Kompetenzbereich „Schlüsselkompetenzen“ erweitern und vertiefen die Studierenden ihre Sprachkompetenzen in einer Fremdsprache und/oder erlernen eine andere für ihr Studium oder ihre spätere Berufstätigkeit notwendige Schlüsselkompetenz wie wissenschaftliches Schreiben, Leitung und Führung von Gruppen, Präsentationstechniken oder Methoden der Gesprächsführung. Des Weiteren können sie ein Modul zur Ethik wählen, in dem sie sich mit wissenschaftsethischen Fragen und Problemstellungen beschäftigen und erlernen, verschiedene Positionen zu ihrem Fachbereich kritisch zu reflektieren.

    Im Kompetenzbereich „Ausgewählte Grundlagen“ entscheiden sich die Studierenden für das vertiefte Erlernen einer grundlegenden Methode für das Berufsfeld der Lebensmittelwissenschaft. Hier stehen den Studierenden sechs Module zur Wahl.

    Im Kompetenzbereich „Fachwissenschaftliche Vertiefung“ bauen die Studierenden ihren individuellen Studienschwerpunkt weiter aus und spezialisieren sich mittels eines Forschungs- oder Praxisbezugs hinsichtlich des Berufsfelds. Die Studierenden können aus sieben Modulen wählen.

  • Wahlpflichtmodul - Kompetenzbereich Schlüsselkompetenzen
    ModulLehrveranstaltungen
    SchlüsselkompetenzenLehrveranstaltung aus dem Seminarprogramm der ZQS/Schlüsselkompetenzen (ZfSK)
    Fremdsprache Lehrveranstaltung aus dem Angebot des Fachsprachenzentrums (FSZ)
    Ethik The Ethics of Agricultural Biotechnology and Food
  • Wahlpflichtmodul - Kompetenzbereich Ausgewählte Grundlagen
    ModulLehrveranstaltungen
    Einführung in die Biostatistik

    A) Vorlesung (V)

    B) Übung (Ü)

    Wie publiziert man Daten und deren statistische Auswertung?

    A) Vorlesung (V)

    B) Theoretische Übung (Ü)

    Naturstoff- und Lebensmittelanalytik

    A) Vorlesung (V)

    B) Experimentelle Übung (P)

    Grundmodul Bioprozesstechnik

    A) Vorlesung (V)

    B) Seminar (S)

    Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre: Strategische Unternehmensführung und Marketing

    A) Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre I (V)

    B) Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre II (V)

    Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre: Ressourcen und Organisation

    A) Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre III (V)

    B) Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre IV (V)

     

     

  • Wahlpflichtmodul - Kompetenzbereich fachwissenschaftliche Vertiefung
    ModulLehrveranstaltungen
    Lebensmittelqualitätsmanagement

    A) Seminar (S)

    B) Experimentelle Übung (S)

    Lebensmitteltoxikologie

    A) Grundlagen der Lebensmitteltoxikologie

    B) Lebensmitteltoxikologie in der Praxis

    Strategisches Marketing Vorlesung
    Pilze und Mykotoxine: Isolation bioaktiver Verbindungen aus Lebens- und Futtermitteln und ihre chemische und biologische Charakterisierung

    A) Vorlesung (V)

    B) Seminar (S)

    C) Experimentelle Übung (S)

    Technologie und Verfahrenstechnik: Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung

    A) Seminar (S)

    B) Experimentelle Übung (S)

    Technologie und Verfahrenstechnik: Fleischtechnik

    A) Seminar (S)

    B) Experimentelle Übung (S)

    Technologie und Verfahrenstechnik: Getreide-, Back- und Süßwarentechnik

    A) Seminar (S)

    B) Experimentelle Übung (S)

Prüfungen: Termine, Anmeldung und Informationen


Terminübersicht Prüfungen [PDF]
Prüfungspläne
Melde- und Prüfungszeiträume, Online-Services, Hinweise und Vordrucke
Ansprechpartner in Prüfungsangelegenheiten

Studienabschluss

  • Tätigkeitsfelder/Berufsmöglichkeiten

    Zu den wichtigsten Berufsfeldern der Absolventinnen und Absolventen gehören:

    • Lebensmittel- und ernährungswissenschaftliche Grundlagenforschung an Forschungseinrichtungen
    • Forschung und Entwicklung in allen Bereichen der Medizin und lebenswissenschaftlich arbeitenden Firmen Produktentwicklung
    • Marketing/Kommunikation
    • Wissenschaftsjournalismus
    • Ernährungswirtschaft
    • Lebensmitteltechnologie
    • Lebensmittelsicherheit und -hygiene
    • Lebensmittelanalytik
    • Verbraucherschutz
    • Qualitätsmanagement und -kontrolle
    • Gesundheitsmanagement
    • Food-Chain-Management
    • Zulassung von Lebensmitteln, Zusatzstoffen, Novel Food
    • Öffentlichkeitsarbeit
    • Marketing
    • Beratung und Koordination im Bereich Gesundheit und Ernährung

     

    Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten können sich in folgenden Bereichen ergeben:

    • Patente (“Intellectual property“)
    • Unternehmerische Selbstständigkeit
    • Behördliche oder industrielle Tätigkeit im Bereich Zulassung von Lebensmitteln, Zusatzstoffen und Novel Food (Regulatory affairs)
    • Öffentlichkeitsarbeit und gesellschaftliches Engagement z.B. für Verbände, Behörden, Wissenschaftsorganisationen

     

    Zu den beruflichen Tätigkeiten gehören u. a.:

    • Entwicklung und Kontrolle von traditionellen Lebensmitteln im Bereich der Ernährungswirtschaft
    • Entwicklung und Kontrolle von biofunktionellen Lebensmitteln
    • Sicherung der Qualität von Lebensmitteln
    • Analyse und Überprüfung von Lebensmitteln
    • Erstellung von ernährungsphysiologischen Anforderungsprofilen für Lebensmittel
    • Untersuchung der Wirkung von Lebensmitteln bzw. ihren Inhaltsstoffen in Humanstudien und In-vitro-Modellen
    • Planung und Durchführung von epidemiologischen Studien und Studien zu Konsumverhalten und Verbraucherakzeptanz
    • Studien zur Wirksamkeit biofunktioneller Lebensmittel und ihrer Inhaltsstoffe
    • Kontrolle der Sicherheit von Lebensmitteln
    • Entwicklung von Verfahren in der Ernährungs- und Lebensmittelforschung
    • Umsetzung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse in die Praxis
    • Marketing von v.a. biofunktionellen Lebensmitteln
    • Aufbereitung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse für die Öffentlichkeit und/oder Fachkreise
    • Beratung und Koordination im Bereich Gesundheit und Ernährung

     

    Nach dem Studium: Informationen für Absolventinnen und Absolventen

Einblicke Studiengang/Eindrücke aus dem Studium

AM STUDIENGANG BETEILIGTE LEHRPERSONEN, INSTITUTE, GGF. ANDERE FAKULTÄTEN

Fachberatung

Dr. rer. nat. Inga Schneider
Studiengangskoordination
Adresse
Am Kleinen Felde 30
30167 Hannover
Gebäude
Raum
239
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Je nach Fragestellung stehen Ihnen verschiedene Personen mit Rat und Tat zur Seite: