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Nanoporöse Materialien: Humboldt-Stipendiaten forschen an der Naturwissenschaftlichen Fakultät

Nanoporöse Materialien: Humboldt-Stipendiaten forschen an der Naturwissenschaftlichen Fakultät

Nanoporöse COF-Struktur, die durch stabile Imin-Bindungen zusammengehalten wird

Anfang Juli 2019 starteten zwei „Humboldtianer“ – internationale Forscher, die an deutschen Hochschulen zu Gast sind und von der Humboldt-Stiftung unterstützt werden – ihren Aufenthalt an der LUH: Dr. Hongwei Fan von der Pekinger University of Chemical Technology wird für zwei Jahre am Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie auf dem Gebiet der Covalent Organic Frameworks (COFs) arbeiten. COFs sind neue nanoporöse Materialien. Sie eigenen sich hervorragend als Membran mit molekularer Maschenweite zum Aussieben von Pharmarückständen und Hormonen aus Grundwasser oder als Wirt- bzw. Gast-Nanokomposit für die Nichtlineare Optik mit schaltbarem Brechungsindex. Hierzu wurde kürzlich ein erstes gemeinsames Patent beantragt.

Auch Prof. Haihui Wang von der South China University of Technology in Guangzhou (Canton) wird die Physikalische Chemie unterstützen. Für seinen zweimonatigen Aufenthalt sind aufregende Experimente zum Schalten des Gastransportes durch nanoporöse Membranen des Strukturtyps Metal-Organic Framework (MOF) geplant. Die letzten Arbeiten wurden gemeinsam in Nature Communications und Science Advances publiziert.

Am 29. und 30. Juni sprach Dr. Angela Merkel  zu den neuen Humboldtianern, und Frank-Walter Steinmeier lud die frisch ernannten Humboldtianer ins Schloss Bellevue ein. „We feel highly appreciated, if the German Chancellor and the German President find time to welcome us“, fand Dr. Hongwei Fan.