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Matthew Norris, PhD, erhält Postdoc-Stipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung

Forschungsprojekt „Iterative methods in complex multistep synthesis empowered by continuous flow technology“ von Matthew Norris, PhD
Forschungsprojekt „Iterative methods in complex multistep synthesis empowered by continuous flow technology“ von Matthew Norris, PhD

Für sein Forschungsprojekt „Iterative methods in complex multistep synthesis empowered by continuous flow technology“ wird Matthew Norris, PhD, mit dem Alexander-von-Humboldt-Stipendium unterstützt.
Sein Forschungsziel: Das Potenzial für iterative mehrstufige Ansätze, insbesondere für die Chemie der Lithiierung/Borylierung, zu erforschen, um die Synthese komplexer Kohlenstoffmoleküle zu beschleunigen. Hierbei soll im Sinne eines Fließbandprozesses das Potenzial der Mikroreaktionstechnik für iterative Prozesse in der Chemie erprobt werden (siehe Titelbild).

Das Forschungsvorhaben wird in Zusammenarbeit mit dem Alexander-von-Humboldt Preisträger Prof. Varinder Aggarwal am Institut für Organische Chemie durchgeführt.

Mit den Humboldt-Forschungsstipendien für Postdoktorandinnen und Postdoktoranden ermöglicht die Alexander von Humboldt-Stiftung überdurchschnittlich qualifizierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland, die am Anfang ihrer wissenschaftlichen Laufbahn stehen und ihre Promotion vor nicht mehr als vier Jahren abgeschlossen haben, langfristige Forschungsaufenthalte (6–24 Monate) in Deutschland einzugehen. (Quelle: Programminformationen Humboldt-Forschungsstipendien)

Herr Norris absolvierte mit Auszeichnung 2011 seinen Bachelor in Chemie an der australischen Flinders University. 2016 schloss er dort auch seine Promotion mit dem Thema „Biomimetic total synthesis of peroxide-derived secondary metabolites from marine sponges” ab. Mit seiner Doktorarbeit erzielte Matthew Norris mehrere Publikationen, Förderungen und Auszeichnungen. Seit 2016 war er als Research Assistant an der University of Queensland als auch bereits in Hannover als Postdoctoral Research Associate tätig.

 

Literatur: J. Hartwig, A. Kirschning, Iterative syntheses – the gateway to new automation protocols, Angew. Chem. Int. Ed. 2015, 54, 10412–10414.