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„Science“-Artikel berichtet über Forschungserfolg am Institut für Physikalische Chemie und Elektrochemie

Gastransporteigenschaften von Metall-Organischen Netzwerkverbindungen (engl. Metal-Organic Frameworks, kurz MOF) verändern – und damit die Herstellung von Kunstoffen erheblich vereinfachen. Einem internationalen Forscherteam am Institut für physikalische Chemie und Elektrochemie ist genau das gelungen. Die dazugehörigen Forschungsergebnisse wurden jetzt im renommierten Journal „Science“ publiziert.

Den Forschungserfolg haben sie dem Anlegen von elektrischen Feldern zu verdanken. So würde der MOF laut Prof. Jürgen Caro, Professor am Institut, atmen. Dies führe dazu, dass die Kristalle unter ihrem eigentlichen Potential als Molekularsieb liegen und auch um ein Vielfaches größere Moleküle durch die Porenöffnungen treten. Zur Lösung des Problems haben die Forscher MOF als dünne Membranschichten abgeschieden, durch welche Gas geleitet wurde. Zusätzlich haben sie ein elektrisches Feld über einer Plattenkondensatoranordnung angelegt.

Die Veröffentlichung in „Science“ ist, als von dem Magazin hervorgehobener Artikel, in der Ausgabe vom 20. Oktober zu finden.


Zur offiziellen Pressemitteilung des Referats für Kommunikation und Marketing (KUM)