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Forschungsprojekt ESMERALDA: Ergebnisse und Maßnahmen zur EU-Biodiversitätsstrategie

Prof. Dr. Benjamin Burkhard koordinierte das von der Europäischen Union mit drei Millionen Euro geförderte Gesamtprojekt ESMERALDA sowie die Teilprojekte am Institut für Physische Geographie und Landschaftsökologie (PhyGeo):
In einem dreieinhalbjährigen, europaweiten Gemeinschaftsprojekt wurde eine flexible Methodik zur Kartierung und Bewertung von Ökosystemleistungen als Bausteine für paneuropäische und regionale Bewertungen entwickelt. Aus den Datengrundlagen wurden Methoden und Ansätze für die nachhaltige Bewirtschaftung, den Erhalt von Biodiversität und gesunden Ökosystemen gewonnen. Diese sind nicht nur die Basis für das menschliche Wohlergehen, sondern auch für die Wirtschaft – und allesamt Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie.

Die Ergebnisse wurden jetzt auf der Abschlusskonferenz in Brüssel vorgestellt. Am PhyGeo konnte ein einfaches Prinzip als Methode entwickelt werden: vorhandene Potenziale erkennen, nachhaltig nutzen und erhalten. Auf diese Weise sei es insbesondere gelungen, das Bewusstsein für bereits vorhandene Ressourcen zu wecken, so Professor Burkhard. Nachfolgeprojekte wurden von der EU bereits bewilligt.