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Besuch aus Deutschen Schulen Mexiko im Institut für Botanik

Besuch von Schülerinnen und Schülern der Deutschen Schule aus Mexiko im Institut für Botanik
[Fotos: Institut für Botanik]

Schülerinnen und Schüler von deutschen Schulen aus Mexiko-Stadt, Puebla und Guadalajara besuchten Anfang Juni die Leibniz Universität: Ziel der Reise war, sich einen Überblick über die Studienmöglichkeiten zu verschaffen. Begleitet wurden sie von Herrn Silvio Tasler, Lehrer und Studienberater am Colegio Alemán Alexander von Humboldt Xochimilco in Mexikos Hauptstadt.

Die Leibniz Universität möchte ihre langjährigen Kontakte mit Mexiko intensivieren und stellte ein vielseitiges, attraktives Programm an verschiedenen Fakultäten zusammen.

Im Institut für Botanik lernten 17 Schülerinnen und Schüler aktuelle Forschungsthemen der Pflanzenphysiologie kennen und konnten sich im Gewächshaus einige faszinierende Angepasstheiten von Pflanzen an verschiedene Umweltbedingungen ansehen. Dazu wurden sie am Montagmorgen von den spanischsprachigen Mitgliedern der Arbeitsgruppe Papenbrock in Empfang genommen: Dr. Ariel Turcios, Guatemala, Maria Del Mar Rosales, Spanien, und Sebastian Camilo Pinzon Gonzale, Kolumbien.

In einem kurzen Vortrag wurden die wichtigsten Forschungsthemen des Instituts für Botanik auf Deutsch interaktiv vorgestellt. Schwierige Fragen wurden rasch auf Spanisch geklärt. Während einer Führung durch das Labor wurde der große Einsatz von technischen Geräten bei der Analyse von Pflanzen demonstriert. Anschließend konnten die Schüler und Schülerinnen selbst verschiedene Parameter eines hydroponischen Biofilterversuches an der inzwischen weltweit angebauten Pflanze Quinoa messen und Blattmaterial sogar filmgerecht in dampfendem flüssigem Stickstoff einfrieren. Außerdem lernten die Schülerinnen und Schüler verschiedene ihnen bekannte – Bananen – und unbekannte – Brunnenkresse – Nutzpflanzenarten kennen.

Professorin Jutta Papenbrock resümiert den gelungenen Besuch: „Vielleicht kehrt ja die eine oder der andere als Studierender der Leibniz Universität an das Institut für Botanik zurück.“